Es gibt keine rationale Entscheidung ohne die Beteiligung emotionaler Prozesse, erfolgreiches Lernen und Kommunikation integrieren diese.

 

Für eine hohe Effizienz des Gehirns laufen Standardvorgänge automatisiert über besonders starke neuronale Verbindungen ab. Durch ihre ständige Wiederholung sinken sie ins Unterbewusstsein, so wie wir routiniert Autofahren, der Körper kennt die Abläufe ohne dass man sich bewusst daran erinnert.

Wollen wir neues Wissen erwerben,  müssen neue neuronale Verbindungen angelegt werden. Diese sind im Gehirn zunächst nur kleine „Trampelpfade“. Mit der Wiederholung des gelernten Wissens entsteht eine emotionale Erfahrung und neurologisch eine stabile dauerhafte Verbindung. Andernfalls übernehmen wieder die alten und vertrauten Automatismen, die der Körper als angenehm und bequem empfindet.  Der Körper reagiert auf diese Gefühle und neigt dazu, wieder das alte anzuwenden, Neues erfordert mehr Energie und verursacht zunächst unangenehme Gefühle.

 

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